Animal Hope – Initiate change.

Aktuelle Situation: Zwischen Realität und Ignoranz !

In Griechenland sind Haustiere wie Hunde und Katzen weit verbreitet – jedoch herrschen vielerorts erschreckende Zustände. Ein massives Überangebot an Tieren, verursacht durch unkontrollierte Vermehrung aus Profitgier, prägt das Bild. Besonders gefragt sind „reinrassige“ Hunde, deren Haltung oft alles andere als artgerecht ist.

Zwar gibt es liebevolle Tierhalter, doch viele Tiere fristen ihr Leben angekettet, in engen Käfigen, auf Dachterrassen oder in dunklen Verschlägen. Sie leiden unter mangelnder Versorgung, fehlendem Schutz vor Wetterextremen und gravierender Unterernährung – Futterreste wie verschimmelte Zitrusschalen oder umgekippte Wassereimer sind keine Seltenheit.

Kettenhunde, die tagein, tagaus ohne Zuwendung, Liebe oder Bewegung auf Feldern oder an Ölfässern angebunden sind, gehören zum traurigen Alltag. Stirbt ein Tier, wird es oft einfach ersetzt – als wäre es ein Wegwerfprodukt.

Hinzu kommt eine gewaltige Anzahl an Streunern – schätzungsweise über 300.000 Hunde. Während der Tourismussaison werden sie geduldet, danach gnadenlos vertrieben, vergiftet, erschossen oder ertränkt. Brutale Misshandlungen wie verstümmelte, erhängte oder verbrannte Tiere sind dokumentiert. Welpen werden lebendig im Müll entsorgt, schwer verletzte Tiere ihrem Schicksal überlassen.

Ein zentrales Problem ist die unkontrollierte Vermehrung: Kastrationen werden häufig abgelehnt – selbst von Tierärzten. Unerwünschte Würfe landen im Müll. Ausländische Tierärzte, die helfen wollen, werden durch bürokratische Hürden blockiert.

Die Gesetzeslage ist eigentlich klar – doch es fehlt an Kontrolle und Konsequenz: Tierquäler bleiben meist straffrei. Das Leid der Tiere setzt sich so ungehindert fort. (Quelle)

Was sind die Hauptprobleme

Um ganz konkret etwas zu bewirken, ist es wichtig die grössten Probleme und Herausforderungen zu identifizieren, um sie anschliessend anzugehen.

Verfolgung & Mord

Unschuldige Hunde und Katzen werden verfolgt, angekettet oder sogar systematisch ermordet.

Die Vermehrung

Die Tiere vermehren sich unkontrolliert, was ein sich selbst verstärkendes Problem ist.

Nahrung und Schutz

Die Tiere auf den Strassen leiden oftmals Hunger und sind medizinisch komplett unterversorgt.

Konkrete Massnahmen

Wir wollen effektiv etwas bewirken und haben dazu folgende Massnahmen formuliert.

Tiere in Not auf der Strasse tierärztlich und mit Nahrung zu versorgen

Wir möchten mit den lokalen Institutionen zusammenarbeiten und sie dahingehend unterstützen, dass sie gezielt Tiere aufsammeln und diese tierärztlich versorgen können. Zudem mangelt es meistens an ausreichend Futter für die Tiere.

Tieren einen geschützten Raum bieten

Wir arbeiten mit der Tierschutzorganisation „Hopeland Dog Sanctuary“ zusammen. Dort besteht die Möglichkeit vielen Tieren einen geschützten Raum zu bieten, an dem sie sich von ihren Strapazen erholen können und hoffentlich in eine wunderbare neue Familie vermittelt werden können.

Vermittlung an geeignete Menschen

Das Schönst ist wenn man einem Tier ein neues sicheres Zuhause bieten kann, in welchem es geliebt und geschätzt wird. Deshalb unterstützen wir die Vermittlungstätigkeiten von „Hopeland Dog Sanctuary“. Auf ihrer Website finden sich alle weiteren notwendigen Informationen.

Ein Umdenken der lokalen Bevölkerung

Zukünftig muss bei der lokalen Bevölkerung ein Umdenken stattfinden. Ein Tierleben ist leider aktuell in viel zu vielen Augen nichts oder nur sehr wenig wert. Wir setzen uns dafür ein, damit diese Transformation langsam aber sicher stattfindet.